Swiss precision

Die resolve.swiss Methode

Das Roots-to-Fruits Verhandlungsmodell von Stefan Zweifel

Der Verhandlungsbaum

Jede erfolgreiche Verhandlung baut von unten nach oben auf. Man kann keine Früchte ernten, ohne starke Wurzeln und einen gesunden Stamm.

Wachstumsrichtung

Äste & Früchte

Sachebene

Themen, Interessen, Optionen, Kriterien und Lösungen — die konkreten Verhandlungsinhalte.

Stamm

Beziehungsebene

Vertrauen aufbauen und pflegen. Die Qualität der Beziehung multipliziert jedes Ergebnis.

Erfolg = Lösung x Beziehung

Wurzeln

Fundament

Werte und Grundbedürfnisse — der unsichtbare Kompass, der jede Entscheidung steuert.

F

Fundament

Werte (Wurzeln)

Jedes menschliche Verhalten wird von Werten gesteuert. Werte sind der Kompass. In jeder Verhandlung gilt: Zuerst die eigenen Top-5-Werte artikulieren — bevor irgendetwas anderes geschieht. Jeden Wert in konkrete Bedeutung für DIESE Verhandlung übersetzen. Werte sind wie Ihre Blutgruppe: Jeder hat eine, aber niemand denkt daran, bis es kritisch wird.

«Werte sind wie Ihre Blutgruppe — jeder hat eine, aber niemand denkt daran, bis es kritisch wird.»
B

Beziehung

Vertrauen (Stamm)

Die Beziehung multipliziert das Ergebnis: Erfolg = Lösung x Beziehung. Eine Million mal Null ist Null. Die beste Lösung scheitert ohne Vertrauen. Vor jeder Sacharbeit: Beziehungsqualität einschätzen (Skala 1-10). Unter 7? Beziehungsreparatur kommt ZUERST.

Erfolg = Lösung x Beziehung

«Beginnen Sie nie eine sachliche Verhandlung mit einer beschädigten Beziehung. Sie werden kein gutes Ergebnis erreichen.»
S

Substanz

Interessen & Lösungen (Äste & Früchte)

Die sachlichen Inhalte — Themen, Zahlen, Vereinbarungen. Das ist das Ziel. Aber die Beziehung und die Werte sind der Weg. IMMER Beziehung und Sachthema trennen. Hinter jeder Forderung steckt ein Interesse. Hinter jedem Interesse ein tieferes Bedürfnis.

«Positionen sind wie Ohrfeigen — sie schmerzen. Interessen kommen auf Samtpfoten.»

Die 7 Prozessschritte

Von der Vorbereitung bis zur Vereinbarung — jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf. Keinen Schritt überspringen.

0

Vorbereitung

Der wichtigste Schritt. «Gut begonnen ist halb gewonnen.» Interessen-Mapping, Plan B, Beziehungs-Check, Gegenüber-Analyse — alles VOR dem Gespräch.

0
1

Vorstellungen

Beide Seiten teilen ihre Sicht. Ziel: VERSTEHEN — nicht zustimmen, nicht lösen, nicht argumentieren. Der Zug-Metapher: Zwei Menschen sehen denselben Zug aus entgegengesetzten Richtungen kommen.

1
2

Interessen

Das Herzstück der Win-Win-Verhandlung. Jede Forderung verbirgt ein Interesse. Schlüsselfrage: «Warum ist Ihnen das wichtig?» Interessen in einer Zwei-Spalten-Tabelle erfassen und visualisieren.

2
3

Optionen

Das kreative Herz. Brainstorming mit strikten Regeln: Quantität vor Qualität, keine Killerphrasen, alles schriftlich. Die Pusteblumen-Metapher: 5'000 Samen — nur wenige überleben.

3
4

Kriterien

Objektive, externe Standards: Marktpreise, Gutachten, Branchenstandards. «Woher kommt diese Zahl?» ist die mächtigste Frage. Jede Zahl braucht eine Quelle.

4
5

Win-Win-Lösung + Plan B

Mehrwert schaffen: Was kann ich meinem Partner geben, das für ihn MEHR wert ist, als es mich KOSTET? Lösung nur akzeptieren, wenn sie Ihren Plan B schlägt.

5
6

Vereinbarung

«Wer schreibt, der bleibt.» Sofort schriftlich dokumentieren — Missverständnisse beginnen, wenn die Stimmen verstummen. Protokoll mit Agenda, Vereinbarungen und nächsten Schritten.

6

Schlüsselprinzipien

Interessen statt Positionen

Hinter jeder Position steckt ein Interesse. Hinter jedem Interesse ein grundlegendes Bedürfnis. Der Interest Double-Jump: Verhalten/Forderung ← Lösung ← Wahres Interesse ← Grundbedürfnis.

Menschen und Probleme trennen

Hart in der Sache, weich zum Menschen. Wenn jemand sagt «das ist unfair» — ist es ein Sachproblem (Preiskriterien) oder ein Beziehungsproblem (Vertrauen)?

Objektive Kriterien verwenden

Jede Zahl braucht eine Quelle. Marktpreise, Gutachten, Branchenstandards. «Woher kommt diese Zahl?» entwaffnet willkürliche Forderungen.

Plan B als stille Stärke

Ihr Plan B ist Ihre beste Alternative, wenn die Verhandlung scheitert. Plan B = Macht = psychologische Freiheit = ruhiges Verhandeln. Nie drohen — nur als stille Kraft nutzen.

12 kognitive Verzerrungen erkennen

Unser KI-Coach erkennt und adressiert diese Biases in Echtzeit während Ihrer Vorbereitung.

01

Reziprozität — Geschenke als Anker

02

Ankereffekt — Die erste Zahl setzt den Rahmen

03

Sunk-Cost-Falle — Vergangene Investitionen sind kein Argument

04

Autoritätsbias — Hinterfragen, unabhängig von der Quelle

05

Verfügbarkeitsbias — Einprägsam ist nicht repräsentativ

06

Sympathiefalle — Komplimente können taktisch sein

07

Gruppendenken — Position klären, bevor der Raum entscheidet

08

Verlustaversion — Verluste wiegen doppelt so schwer

09

Halo-Effekt — Ein Merkmal färbt das Gesamturteil

10

Aktionismus — Manchmal ist Nichtstun besser

11

Entscheidungsmüdigkeit — Pausen einbauen, ausgeruht entscheiden

12

Selektive Wahrnehmung — Beobachterrolle vergeben

Bereit für bessere Verhandlungen?

Starten Sie kostenlos und erleben Sie die resolve.swiss Methode in der Praxis.